Empathie & Verstehen

5 Fehler, die ich beim Lernen von Empathie gemacht habe

Was ich gerne früher gewusst hätte über echtes Verstehen

Sarah Hoffmann
2 Min.

Als ich anfing, mich mit Empathie zu beschäftigen, dachte ich, es geht nur ums Zuhören. Falsch gedacht.

Die Verwechslung mit Sympathie

Der größte Anfängerfehler? Empathie mit Sympathie gleichsetzen. Ich habe ewig gebraucht, um zu verstehen: Empathie bedeutet nicht, dass ich jemandem zustimmen muss. Es geht darum, die Perspektive nachzuvollziehen, selbst wenn ich völlig anderer Meinung bin.

Zu schnell Lösungen anbieten

Früher habe ich ständig unterbrochen mit "Hast du schon probiert...?". Nervt total. Die Person will oft gar keine Ratschläge, sondern einfach gehört werden. Dieser Reflex abzustellen war härter als gedacht.

Eigene Geschichten erzählen

"Das kenne ich, mir ging es auch mal so..." – klassischer Fehler. Statt bei der anderen Person zu bleiben, mache ich es plötzlich um mich. Empathie funktioniert genau andersherum.

Emotionen bewerten

"Dafür musst du doch nicht traurig sein" – autsch. Gefühle sind nicht rational. Wer empathisch sein will, muss aufhören, Emotionen zu analysieren oder klein zu reden.

Sich selbst vergessen

Dauerhaft die Gefühle anderer aufzusaugen macht dich fertig. Empathie ohne Grenzen führt zum Burnout. Das musste ich auf die harte Tour lernen.

Diese Fehler zu erkennen war der erste Schritt. Sie abzustellen? Daran arbeite ich immer noch.

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